Timing ist alles

Wenn nicht jetzt dann nie, denkt sich Louisa und sammelt all ihren Mut zusammen. Continue reading

Hochzeitshorror.

Blumen, Friseur, Lokation, Essen, Outfit, Sitzordnung, Gastgeschenke, Übernachtungsmöglichkeiten, Band, Kinderspielecke, Soundanlage, Pfarrer, Einladungskarten, Autoschleifen, Gästebuch, Hochzeitsnacht, Continue reading

Montaglicher Sinn gebender Arbeitseifer

Es gibt Tage da reichen die 8h nicht aus, um all die Aufgaben zu erledigen die angefangen sind. tage an denen das Telefon mit dem nächsten Auftrag klingelt, während man gerade einen anderen abarbeitet. Tage an denen sich Kollegen und Kolleginnen entschuldigen, extra lieb sind und einen mitleidig hin und her hetzen sehen. Stress könnte der eine dazu sagen. Stress, alles schnell richtig, jetzt sofort machen zu wollen oder gar zu sollen. Stress der einen verfolgt, die Mittagspause verkürzt, das eigene Herz was fleißig pump, ganz im Rhythmus zu den dokumentierenden Computertasten. Andererseits ist es wahnsinnig Sinn gebend, zu merken das man Steine ins Rollen bringt. Für scheinbar aussichtslose Situationen das Ass aus dem Ärmel ziehen kann. Das Krisengespräch mit den entsprechend vorbereiteten Auswahlmöglichkeiten für sich gewinnt. Momente in denen man auf Hochtouren mal wirklich leistet was man kann und nicht nur ein Bruchteil dessen. Adrenalin das einem wertvolle Energie dafür gibt blitzschnell zu denken und auch etwas schneller über die langen Flure zu laufen. Auch nach einem 9 1/2 Stundentag  noch auf dem Weg zur Stempeluhr den Kollegen einen ruhigen Dienst zu wünschen, wissen das man seinen Soll mehr als getan hat. Wissen, dass man den Feierabend sowas von verdient hat, weil man den Tag gerockt hat.

Das war mein heutiger Super-Power Montag und obwohl es Spaß gemacht hat, bin ich auch froh morgen wieder einen ganz normalen Tag vor mir zu haben.

Ich hoffe euer Montag hat für euch auch Sinn gebend die Woche eingeläutet, Lust gemacht auf die folgenden 6 Tage. Habt eine schöne Woche ihr fleißigen Bienchen da draußen!

Entspannungslektüre gefällig?

Comics fand ich schon immer schön. Sie zeichnen sich nicht durch ihre Aufwändigkeit aus, sondern Ihnen gelingt es mit wenigen richtigen Pinselstrichen eine ganze Geschichte zu zaubern. Nun ja ich gebe zu, einer großen literarischen Interpretation wie aus Schillers oder Goethes Werke, dienen sie vielleicht nicht, aber ist das denn auch wirklich nötig? Denken wir nicht schon alle genug in unserem Alltag, machen uns Sorgen um Gott und die Welt und wollen nicht auch mal Unterhaltung?

Was für manche der Fernseher am frühen Nachmittag ergibt, ist für mich ein Comic. Auch dabei muss ich nicht viel denken und darf den platten Humor lesen und mich daran freuen. Begutachte gespannt die bekannten in kräftigen Farben gemalten Figuren, die ich alle erkenne ganz im Gegensatz zu Schauspielern aus dem realen Leben. Comics sind in sich geschlossen stimmig und auch die schiefen Striche gehören dazu. Sie machen sie gerade so einzigartig und liefern den Wiedererkennungswert. Micky Maus, Goofy, Lucky Luke, Donald Duck, Super Mario, Winni Pou oder Batman- sie waren die Helden meiner Kindheit und bis heute bin ich ein Fan von ihrer simplen, ehrlichen Art.

 

Geliebt- Vermisst- Gefunden?

Am 03. April 2014 ist ein kleines schwarzes Katerchen geboren. Seine Besitzer verkauften die Geschwister, nur das Katerchen wollte niemand haben und auch seine Mama wollte ihn nicht mehr säugen. Da wir zwar schon eine Katze von der Tierschutzstelle hatten, aber diese recht unkompliziert war und sich sicher über Gesellschaft freute, haben wir den Kleinen abgeholt und er ist bei uns mit gerade mal 6 Wochen eingezogen. Da seine Mama ihn schon eine Weile nicht mehr gepflegt hatte und die Vorbesitzer weder Entwurmung noch Tierarzt, war die erste Zeit etwas aufregend. Mit einem angefeuchteten Waschlappen haben wir ihm beigebracht wie man sich putzt, die Kittenmilch schleckte er ganz fleißig und die schon vorhandene Katze spielte auch mit ihm- nur wenn er es zu bunt trieb ging sie ihm aus dem Weg. Der kleine Kater wurde größer und nach ein paar Wochen durfte er das erste Mal zusammen mit uns in den Garten. Ganz an uns orientiert blieb er immer in der Nähe und erkundete langsam die Welt. Auch unseren Umzug in ein Haus mit noch mehr Platz direkt am Waldrand, die Kastration mit 5 Monaten und vor Allem die Vergesellschaftung mit einem Husky meisterte der prächtige Kerl mit Bravour. Obwohl er nie der große Schmuser war kuschelte  er sich manchmal am Abend auf meinen Schoss und schnurrte ganz laut. Der Husky wurde zum besten Freund, das Hundekörbchen wurde dem Kater überlassen, der Husky schlief daneben. Der Kater lernte “Sitz” und konnte Apportieren. Beim täglichen Spaziergang mit dem Hund begleitete er uns, nur wenn es sehr heiß war, miaute er und wollte das letzte Stück getragen werden. Doch die 6 km lange Strecke liefen wir fortan täglich gemeinsam. Der Kater war ein stattlicher 5 Kilo Kater, mit bester Gesundheit, ein ausgezeichneter Jäger (Libellen, Amseln, kein Problem) und beeindruckte Gäste mit seinen charmanten Kunststückchen. Ganz gegensätzlich zu der Erstkatze (mittlerweile 5 Jahre alt), war er nicht scheu und katzenhaft sondern eher wie der Hund neugierig und unerschrocken.

An einem Freitag Morgen im November 2016 ist seine offene neugierige Art ihm zum Verhängnis geworden. Bei den Nachbarn war der Handwerker da und die Tür des Transporters stand einladend offen. Der kleine Mann kletterte neugierig hinein und wurde beim Schließen und wegfahren nicht bemerkt. 10 km entfernt sprang er schnell aus dem Transporter hinein in die unbekannten Wiesen und Wälder.

Derweil suchten wir ihn und waren schon besorgt als er weder zum Spaziergang noch zum Abendessen kam. In der Nachbarschaft fragten und suchten wir nach ihm und ein Hinweis führte erst am kommenden Montag zu der Handwerksfirma. Erst ein klärender Anruf mit der Sekretärin ergab, dass unser kleiner schwarzer Freund tatsächlich dort ausgestiegen ist. Mit dem Auto rasten wir an Ort und Stelle wo unser Kater vor 3 Tagen aus dem Transporter gehüpft ist. Alle Nachbarn des sehr kleinen Örtchens sowie die umliegenden Bauernhöfen suchten wir auf, doch niemand hatte den Kater gesehen. Unsere Suchaktion wurde mit Plakaten, Internet- und Zeitungsannoncen, Tierarzt-/Tierheimkontakten und nächtlichen Spaziergängen mit Futterdosengeklapper erweitert. Lange Zeit gab es keine Reaktion und bei jeder schwarzen Katze im Umkreis von 30 km hielt ich an, sprang aus dem Auto und dachte es könnte unser Kater sein. Als wir kontaktiert wurden und ein Katzenfinder angab er habe unseren Kater gefunden, könnte die Tattoonummer aber nicht eindeutig identifizieren dachte ich er wäre es, fuhr in Windeseile die knapp 10 km östlich und fand eine schwarze Katze vor. Unser Kater wurde nicht gefunden. Auch die zwei anderen Menschen die sich bei uns gemeldet haben, wurden aufgesucht ganz schnell, voller Hoffnung, Leckerlies und dem Transportkorb. Leider ist unsere Suche bis heute vergeblich.

Das Gefühlschaos von Hoffnung zur Enttäuschung strapazierte uns und im März entschloss ich mich dazu nicht mehr aktiv mich zu freuen sobald sich jemand meldet, sondern misstrauisch zu bleiben, damit ich mich etwas schützen kann. Als absoluter Hundefan, waren die Katzen für uns eher zufällige Begegnungen, nie hätte ich gedacht, dass mir Katzen so ans Herz wachsen werden, zumal sie sehr viel unabhängiger und weniger treu als Hunde gelten. Heute weiß ich, dass ich dennoch meinen Kater als Mitglied unseres Haushaltes angesehen habe, ich hoffe er hat ein schönes neues Zuhause vielleicht in einem der Bauernhöfe gefunden, muss weder hungern noch frieren. Doch innerlich bleibt die Hoffnung dass wir ihn vielleicht doch eines Tages wieder finden. Er bleibt in meinem Herzen.

lunatic asylum

Irrenanstalt, Geschlossene, Klapse, Nervenklinik,.. die Liste der umgangssprachlichen Bezeichnungen für psychiatrische Kliniken ist lang und kreativ, vor allem steckt dahinter jedoch ein Bild der Abnormalität, vollkommen anderen Verhaltensweisen und Reaktionen der dort behandelten Menschen. Zum Teil geht es soweit, dass Menschen in Psychiatrien entmenschlicht werden, als ob sie durch eine Krankheit ihre Gehirne, Herzen und Seelen verloren hätten. Continue reading

Nimmersatt

Die kleine Raupe Nimmersatt isst und isst jeden Tag und das Hungergefühl hält gar nicht lange an. Sie braucht immer mehr und ist schließlich mehr und gedeiht zu einer großen dicken Raupe die gerade noch so auf die Buchseiten passt. Was im Kinderbuch noch mit einem Happy End, mündend in die Entwicklung in einen wunderschönen Schmetterling endet ist in der Realität gar nicht so lustig. Continue reading