Meine innere Welt – Der Gedankengalopp

Dies ist der erste Beitrag zur Reihe Meine innere Welt, nähere Infos hierzu gibt es Hier. Mein Ziel ist es jeweils freitags die Reihe um ein weiteres Gesicht des Lebens zu erweitern.

Meine Farbe: ist wohl gestreift und getupft alles miteinander bunt durchmischt, denn genauso chaotisch geht es in mir vor

Mein Tier: ich bin eine Antilope, aber nicht die die Grast sondern die die vor dem Löwen abhaut und orientierungslos mit alles Kraft rennt, rennt bis sie umfällt- und dann doch dem Löwe zum Fraß dient

Eigentlich sitze ich nur da. Doch niemand sieht mir an was in mir vor sich geht. Ich versuch es mal wiederzugeben, doch ich kann gar nicht das treffen was ich wirklich meine- es geht so:

PsychischeErkrankungSchnelle Gedanken

Ein Gedanke kommt nach dem anderen, aber sie lassen sich nicht ausreden, schon ist der nächste da und übertont den letzten, Tu dies, vergiss nicht das- während ich meinen heutigen Erledigungen hinterher renne ist es schon das Essen von Gestern das mir den Weg in zu meinen Gedanken versperrt, “los schnell beeile dich, die Zeit tickt, erledige endlich was ich dir alles sage!” schreit die nie enden wollende To-Do-Liste. ich will an ihr festhalten, sie abschrieben um ja nichts zu vergessen- ich vergesse soviel in letzter Zeit erst letzte Woche habe ich Jochens Geburtstag vergessen- Oh Mist diesem habe ich noch gar nicht gesagt, dass ich wieder im Krankenhaus bin- Wo war das Handy nochmal, das hab ich ja noch gar nicht lang und schon wieder verlegt-. Apropos verlegt- vom Winde verweht so wie meine Frisur schon wieder- ,, Mensch wie siehst du denn aus, kaum bist du hier, lässt du dich gehen” will schnell zum Waschbecken, ein prüfender Blick in den Spiegel- dabei fällt mir ein ich habe meine Einkaufstasche noch gar nicht ausgepackt, Mist- Was hab ich nochmal gekauft? Eigentlich hab ich ja nichts benötigt, nur wieder unnötig Geld ausgegeben- Ich will anhalten, aussteigen aus dem nicht enden wollenden Gedankenkarussell- Kettenkarussell die Beine haben keine Chance den Boden zu berühren, die Welt fliegt an mir vorbei, ich bekomme nichts gebacken, solange es in meinem Kopf nur so von Einfällen regnet. Da versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, mit all den konkurrierenden Gedankenfetzen- ich will den Raum verlassen hinter mit die Türe zu machen, nur für einen kurzen Moment, mich sammeln aber es hört nicht auf. Ich kann nicht aus meinem Kopf fliehen, doch es gibt eine Möglichkeit es erträglicher zu machen. Damit ich nicht irre werde, muss ich die lauten undankbaren Biester ruhig stellen. Auch wenn mir der Alkohol nicht besonders schmeckt ist es doch der bittere Kornschnaps der sofort ins Blut geht und den galoppierenden Gedanken die Füße unter den Beinen wegzieht. So wie sie mich lähmen, bekämpfe ich auch sie. Haha, da seht ihr was ihr davon habt. Wie du mir, so ich dir.

 

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2 thoughts on “Meine innere Welt – Der Gedankengalopp

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