Sonntagabend

Der Abend ist noch jung und könnte uns gehören. Nur du und ich ganz alleine. Es braucht kein Schnick Schnack, keine Kerzen, kein teures Parfüm, kein romantischer Song. Du bist mehr, als dass ich mit meinen Sinnen aufnehmen kann. Dein Gesicht mit jeder Pore, jedem Bartstoppel, kleinen Fältchen um die Augen, winzig kleine Muttermale die jedesmal mir neu aufzufallen scheinen. Deine kühle sanfte Augen, träumend drein herblickend oder sanft geschlossen. Du bist besser als jeder Film, wirst nie langweilig, ganz im Gegenteil. Ich genieße es dich anzuschauen jeden Zentimeter deiner Haut, möchte all die Erinnerungen aufsaugen, will den Moment festhalten für dunkle Tage. Will die Zeit nicht verstreichen lassen, will dich nicht zurücklassen, will dich nicht missen, will nicht mehr ohne dich sein.  Du nimmst mich fest in deine warmen starken Arme, drückst deinen Hals an mich und gibst mir einen Kuss auf die Stirn. Auch ich werde dir  fehlen. Drückst mich fest in deinen Armen, dein Herz pumpt langsam und doch sehr kräftig. Die Zeit verrinnt, der Abend könnte uns gehören.  Doch es gibt kein Schnick  SChnack, Kerzen, Parfüm und Song. Wir sind nicht in der x-ten Liebeskömodie mit Cameron Diaz, sondern das Wochenende ist vorbei und die Fahrt noch weit. Ich hasse es dich verlassen zu müssen und wünsche mir bei dir bleiben zu können. Du tröstest mich, meine Gedanken lesend: ,,Der Abend gehört zwar nicht uns, aber unser restliches Leben.”

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