Geheimrezept für Glücklich sein

Was wäre alles möglich, wenn das Patentrezept für Glück allen Menschen zur Verfügung stünde…

Wissen wie man von herben Enttäuschungen wieder Vertrauen zu Mitmenschen aufbauen kann, wie trotz Nichterfüllen eines tiefen Bedürfnisses nicht die Sehnsucht  den Geist  vereinnahmt, wie der Optimismus wieder einziehen kann obwohl grundsätzlich alles zu scheitern scheint,  wie trotz der gefühlten Ohnmacht gegenüber unüberwindbaren Herausforderungen die Selbstwirksamkeit offensichtlich erfahrbar bleibt, wie die tiefe eingebrannte Erinnerung des Schmerzes losgelassen werden kann, wie mit den Tränen der ganze Druck einfach abfällt, wie angegangene Ziele einfach real werden können, wie die Sinnhaftigkeit des Lebens auch in Zeiten der fassungslosen Ungerechtigkeit positiv beständig bleibt, wie die Zerstörung durch den Menschen ohne weitere Gewalt  gestoppt werden kann, wie ein/e Jede/r sich selbst verwirklichen kann ohne andere zu begrenzen,….

Das Patentrezept wäre die Lösung und gleichzeitig müsste es so universell (einsetzbar) wie die  individuellen Lebenslagen sein. Natürlich wäre es schön die Antwort auf all die Fragen zu erfahren, doch was würde uns dann beschäftigen? Und welche Konsequenzen hätte es, wenn alle Menschen sich selbst ihr Glück erschaffen und behalten könnten? Welchen Stellenwert hätten dann Religion, Werbung, Konsum, Konkurrenz, Besitz und Prestige noch? Auf WELT N24 gibt es einen interessanten Artikel wie wichtig das Geld den jungen Leuten von heuten noch ist..

Doch von der Makroebene des großen Patentrezepts der Glückseligkeit mal abgesehen, müssen wir nicht nur philosophieren sondern können zumindest für uns selbst individuelle Lösungswege der inneren Verarbeitung, Bewertung und Erlebens entdecken. Besonders ganzheitliche Verfahren wie  bei der Meditation und dem Yoga geben doch Handlungsspielräume, bei der Berührung unseres Innersten, die mit konventionellen Verfahren weniger spürbar werden.

Seit nun ungefähr zwei Jahren beschäftige ich mich  mit der Meditation. Anfangs war allein  der Versuch die aufkommenden Gedanken ,,wie Wolken ziehen zu lassen” unmöglich. Mit dem täglichen Üben gelangen mit Fortschritte und ich  konnte das Erlernte auch an belebteren Plätzen anwenden. Besonders bei der Arbeit, in stressigen Situationen oder auch Unterwegs profitiere ich von der Meditation und habe meine eigenen Rituale entwickelt. Einzig was mir seit Beginn geblieben ist, ist die Einschlafmeditation wenn ich noch eine besondere Unruhe am Abend verspüre. Dabei wechsele ich verschiedene Youtube Videos und schlafe normalerweise schon in den ersten Minuten ein.

Habt ihr ein Glücksrezept? Oder welche Erfahrungen habt ihr mit Meditation, Autogenem Training, Yoga und Co. gemacht? Wie könnt ihr besonders gut einschlafen, wenn euch abends noch unruhige Gedanken plagen?

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